Freitag, 7. November 2008

Relationen

Österreich wird nicht nur von Ostblockbanden ausgeplündert. Auch heimische "Größen" haben es sich hierzulande so richtig gemütlich gemacht. Zur besseren Veranschaulichung ein kleiner Einkommensvergleich.

Obama ist neuer US-Präsident und hat damit den härtesten und verantwortungsvollsten Job der Welt. Er bekommt dafür gut 300.000 Euro pro Jahr. Der österreichische Bundespräsident bezieht an die 350.000 Euro, der Post-Zusperr-General kassiert 600.000 Euro und der unfähige ÖIAG-Chef Michaelis 700.000, jeweils plus Spesen...

Donnerstag, 6. November 2008

Große Koalition oder "Change"

Wenn Obama nach dem Bush-Desaster mit dem Schlagwort "Change" punkten konnte, dann sollte doch auch in Österreich ein Wechsel möglich sein. Der schwarze Politprofi Pröll ist rot genug, um einerseits Faymann überflüssig zu machen und andererseits ein blau(-grün)es Spektrum in Schach zu halten...

Dienstag, 4. November 2008

Ex-BKA-Chef Haidinger vorläufig suspendiert

Die Innenministerin glaubt, das Imageproblem ihres Ministeriums mit derart radikalen Maßnahmen begrenzen zu können. Der Schaden ist aber bereits irreparabel. Dieses wichtige Amt, das an sich für Recht und Ordnung sowie für die innere und äußere Sicherheit stehen sollte, ist letztlich an der Unfähigkeit gescheitert, die eigenen Prinzipien intern umzusetzen...

Montag, 3. November 2008

Miliz: "Kaum mehr verantwortbarer Zustand"

Wenn jetzt geklagt wird, dass es beim Bundesheer drunter und drüber geht, muss man sich schon fragen: Was ist in diesem Land nicht in einem "kaum mehr verantwortbaren Zustand", wie Militärs formulieren? Die Exekutive ist längst überfordert, was sich in extrem niedrigen Aufklärungsquoten niederschlägt. Die gerichtsmedizinische Überprüfung von Todesursachen unterbleibt aus Kostengründen in vielen Fällen. Dadurch werden - laut Fachleuten - zahlreiche Morde nicht erkannt. Trotzdem sind alle nachfolgenden Institutionen - Staatsanwaltschaften, Gerichte - kaum mehr in der Lage, die anfallenden Akten sorgfältig abzuarbeiten. Die Gefängnisse sind überfüllt. Wäre die Aufklärungsquote höher, würde das gesamte System zusammenbrechen. - Die Krankenkassen sind völlig marod, das Pflegesystem ist immer noch nicht auf Schiene. Wohin man im staatlichen und halbstaatlichen Bereich genauer schaut, werden skandalöse Zustände offenkundig... Die aktuelle Finanzkrise gibt uns den Rest.

Sonntag, 2. November 2008

Erhöhung Pflegegeld

Bis die Politik sich des Themas Pflege angenommen hat, war - auch von den Kosten her - alles in Ordnung. Jeder konnte sich im Bekanntenkreis, auf dem freien Markt oder bei einschlägigen Institutionen Menschen suchen, die ihm für den intimsten Dienst, den es gibt, geeignet erschienen. Pflege braucht ja schließlich in den meisten Fällen vor allem persönliche Zuwendung/Hilfestellung und erst in zweiter Linie Professionalität. Mein Pfleger, meine Pflegerin muss mir vor allem menschlich zu sagen... Hätte man nicht gerade aus diesem Grund den "Schwarzmarkt" in Ruhe lassen sollen? Pflege ist keine Dienstleistung wie jede andere. Pflege darf deshalb nicht (steuerlich...) behandelt werden wie irgendein 08/15-Job. Die Erhöhung der staatlichen Zuschüsse auf 550 Euro für Selbstständigen-Betreuung und 1.100 für unselbstständige Pflegekräfte sind zwar o.k., aber nur als Ergänzung zu informellen Lösungen, wie sie sich seit jeher bewährt haben.