Donnerstag, 11. Dezember 2008

Überbordende Kriminalität - vieles außer Kontrolle

Die Finanzkrise wirkt sich auch auf die ohnehin katastrophale Kriminalitätsrate aus, liest man in "Heute": 13 Überfälle täglich. Die Exekutive ist längst überfordert, was sich in extrem niedrigen Aufklärungsquoten niederschlägt. Die gerichtsmedizinische Überprüfung von Todesursachen unterbleibt aus Kostengründen in vielen Fällen. Dadurch werden - laut Fachleuten - zahlreiche Morde nicht erkannt. Trotzdem sind alle nachfolgenden Institutionen - Staatsanwaltschaften, Gerichte - kaum mehr in der Lage, die anfallenden Akten sorgfältig abzuarbeiten. Die Gefängnisse sind überfüllt. Wäre die Aufklärungsquote höher, würde das gesamte System zusammenbrechen. - Zum Kriminalbereich kommt noch: Die Krankenkassen sind völlig marod, das Pflegesystem ist immer noch nicht auf Schiene. Die dringend nötige Verwaltungsreform lässt nach wie vor auf sich warten. Wohin man im staatlichen und halbstaatlichen Bereich genauer schaut, werden skandalöse Zustände offenkundig... Die aktuelle Finanzkrise gibt uns den Rest.

10 Milliarden nur für Zinsen

Vor kurzem waren es noch 8 Milliarden Euro, die wir Bürger an Zinsen für die 180 Milliarden Staatsschulden Jahr für Jahr zahlen mussten. Jetzt liest man schon von an die 10 Milliarden. Und jedes selbstverschuldete Kapital-Debakel kann ab sofort auf die internationale Finanzkrise zurückgeführt werden. Im allgemeinen Chaos lassen sich große und kleine Skandale bestens verstecken.

Hunde-Hütte de luxe

Viele Hunde wohnen weit besser als viele Menschen. Im neuen Luxus-Hotel für Vierbeiner gibts um 80 Euro pro Nacht Super-Zimmer und Suiten, einen Friseur-Salon, einen hauseigenen Tierarzt, Restaurant und vieles mehr. Davon können Millionen Menschen ohne Wohnung nur träumen...

(Heute, 11.12.08)

FP-Winter wird ausgeliefert

Einerseits lese ich, dass Susanne Winter wegen ihres Mohammed-Sagers ("Kinderschänder") vor Gericht gestellt wird, anderseits geht aus einer neuen repräsentativen Untersuchung hervor, dass es in der Türkei rund eine Million "Kinderbräute" gibt. Ist das kein Missbrauch im Namen des Propheten?