Freitag, 6. März 2009

Wenn eine Bankfrau auf die Schule losgelassen wird...

Quer durch von den Lehrern Mehrarbeit zu verlangen, zeugt von der ausgeprägten Ahnungslosigkeit der Ministerin. Schon jetzt gibt es in keinem anderen Beruf (und Land) so viele Burn-out-Kandidaten. In unseren Chaos-Schulen fürchten sich Schüler vor Schülern und Lehrer vor Schülern. "Ich kann den Max nicht durchfallen lassen, weil sonst dreht er durch..." Es herrscht vielfach das Faustrecht. Man hat den Lehrern die Autorität genommen und damit die Möglichkeit zu führen. Sparen sollte Schmied in der Schulverwaltung - da stecken laut einer aktuellen Untersuchung Milliarden drin... In Österreich wird alles auf Putz und Stingel niederverwaltet.

Dienstag, 3. März 2009

Salzburg-Wahl: Das Schnell-Dilemma

Vor der Wahl ist nach der Wahl?

Vor der Wahl war in den SN zu lesen, dass FPÖ-Chef Schnell Wahlslogans im Bett textet. Sein Lieblingsspruch: "Arbeit und Moral statt Gier und Kapital". Da hat sich doch die Frage aufgedrängt, wie Schnell die beiden Fulltime-Jobs Sprengelarzt im Pinzgau und FP-Chef in Salzburg (bei vollen Bezügen plus Spesen) moralisch verkraften kann, und wie er das rein physisch schafft, wenn er nachts auch noch dichtet...

Wenn jetzt - nach der Wahl - über mögliche Schwarz-Blau-Koalitionen nachgedacht wird, um die Rote Gabi doch noch auszuhebeln, kann ich nur fragen, wie Schnell das schaffen könnte: Oppositionspolitik kann man ja noch als Nebenjob aus der Ordination im Pinzgau erledigen, aber als viel beschäftigter Sprengelarzt nebenbei aus der Ferne mitregieren - das dürfte dann doch nicht gehen.

Der Herr Doktor weiß das natürlich. Deshalb kam nach der Wahl seine prompte Ansage: Salzburg braucht eine starke Opposition! Schnell will und kann gar keinen Regierungsjob annehmen. Eine Ja zur Koalition müsste ihm von oben befohlen werden - aber was wäre dann mit dem Arzt Schnell?