Mittwoch, 6. Mai 2009

Ministerien: Millionen für Eigenwerbung

Bestimmte Zeitungen werden seit Wochen und Monaten mit Anzeigen oder seitenlangen "Promotions" abhängig gemacht. Für die Leser, denen das sauer aufstößt, hat zum Beispiel Josef Pröll eine Beruhigungspille in Worte gepackt. Da heißt es ganz unten in einer Eigenlob-Werbung des Finanzministers: "Übrigens ist das Geld für dieses Inserat nicht 'rausgeschmissen', sondern ganz nebenbei wie ein Konjunkturprogramm für Österreichs Printmedien und die Arbeitsplätze, die sie schaffen." Neben der stilistisch fragwürdigen Formulierung wird dabei eins deutlich: das schlechte Gewissen.

Politiker gratis krank

Prof. Dr. Graninger, Chef der AKH-Infektiologie, plaudert - politisch inkorrekt - aus der Schule: Politiker lassen sich im AKH grundsätzlich gratis behandeln. Spitzenmedizin für alle - Politiker brauchen nicht mal eine E-Card dazu. Schade dass der Professor keine Namen nennt...