Freitag, 4. September 2009
Wunderbar wohnen in Wien
Wenn man von Salzburg nach Wien zieht, ist das wesentlich einfacher als umgekehrt. Eine Ursache: die Wohnungssuche. Eine geförderte Genossenschaftswohnung in Wien zu finden, ist bei dem Riesenangebot und der großen Vielfalt an Wohnungstypen ohne große Probleme möglich. Entweder man wendet sich direkt an eine der zahlreichen Wohnbaugenossenschaften oder schaut bei wohnservice-wien.at rein. Da muss man sich allerdings bemühen, dass man auf eine Warteliste kommt... Und wenn es besondere Probleme gibt, kann man sich auch mal vertrauensvoll an den zuständigen Stadtrat Dr. Michael Ludwig wenden: michael.ludwig@wien.gv.at, michael.ludwig@spoe.at - unbürokratische Hilfe lässt dann nicht lange auf sich warten.
Ulrichsberg: Heute Ewig gestrig - morgen tot
Die Kärntner FPÖ wird ihr eigenes Ulrichsbergtreffen veranstalten. Lassen wir doch diesen Rest von Nostalgie zu. Da wächst doch nichts mehr nach. Die heute noch "Ewig Gestrigen" werden morgen nicht mehr leben. Wie man hört, sind dort kaum noch junge Leute anzutreffen...
Donnerstag, 3. September 2009
Ambulatorium "Pro:Woman": 30 Jahre Mord feiern...
Im Wiener Rathauskeller findet heute, Donnerstag, der umstrittene Empfang anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Ambulatoriums "Pro:Woman" am Wiener Fleischmarkt statt. Die Abtreibungsklinik feiert das Faktum, dass sie über Jahrzehnte hinweg, zehntausenden Kindern die Chance auf Leben genommen hat. "Pro:Woman" vertritt natürlich einseitig die zweifelhaften Interessen der Frauen - medizinische Indikationen ausgenommen. Vor der Klinik protestieren Abtreibungsgegner, die man "Pro:Child"-Gruppen nennen könnte. Das Paradoxe daran: Völlig gesunden Kindern darf von Gesetzes wegen das Leben genommen werden, aber wenn ein alter, schwer kranker Mensch in einem Pflegeheim um Erlösung fleht, läßt man ihn nicht gehen. Über fremdes Leben darf man also entscheiden, über das eigene nicht...
Mittwoch, 2. September 2009
Jetzt auch Pröll für Verwaltungsreform
Nachdem über Jahrzehnte hinweg Milliarden beim Fenster rausgeschmissen wurden, macht die Not (Wirtschaftskrise) erfinderisch. Vizekanzler und Finanzminister Pröll hat jetzt auch begriffen, dass es so nicht weiter gehen kann. Was haben wir nur für Staatslenker? Seit vielen Jahren ist das Problem bekannt, der Rechnunghof hat den verantwortlichen Politikern immer wieder deutlich vor Augen geführt, was geschehen müsste, um Jahr für Jahr Unsummen einzusparen, die dann zum Beispiel in die Pflege, in die Schule, ins Gesundheitssystem fließen könnten. Nichts ist passiert. Im Gegenteil, die bürokratischen Systeme wurden weiter ausgebaut...
Montag, 31. August 2009
Verwaltungsreform: Auch Leitl begreift schön langsam
Wien. Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl befürchtet "dramatische Steuererhöhungen", sollte die Verwaltungsreform nicht gelingen. Jetzt - nach Jahrzehnten - kommt also auch die Wirtschaftskammer drauf, dass Österreich nicht so verwaltet werden kann wie bisher. Was ist das für eine "Wirtschaftskammer", die erst reagiert, wenn der Hut brennt. Diese Typen haben auch in jedem Bundesland eine teure Filiale, und sie haben das ineffiziente Kammersystem vor nicht allzu langer Zeit - still und heimlich - in die Verfassung schreiben lassen, um es bestmöglich abzusichern.
Abonnieren
Posts (Atom)