Samstag, 26. September 2009

Ob Braun oder Blau - Strache weiß, wo die Bürger der Schuh drückt

Die Farbenlehre kommt in diesen Monaten völlig durcheinander. Die Roten und Grünen verstehen die Bürger nicht mehr, die Schwarzen pendeln zwischen Realitätsverweigerung und Willfährigkeit, die braun gemeschten Blauen machen als Bürgerversteher den Job, den eigentlich die Regierung machen sollte.

Wenn Strache gegen ausländische Kriminelle, Asylmissbrauch und Drogendealer wettert, nennen die Linken das hetzen, und sie hetzen doch nur gegen ihn - so werden sie keine Wahl gewinnen. Rote und Grüne haben immer noch nicht verstanden, wo die Bürger der Schuh drückt. Was die Regierung jetzt "zur Optimierung der Integration" beschließt - dafür hätten sie Strache vor ein paar Jahren niedergeschrien...

Wenn B jetzt zunehmend für bürgernah steht und nicht mehr für Blau oder Braun, dann kann man den anderen Politfarben nur raten, sich da was abzuschauen...

Freitag, 25. September 2009

Frauenministerin Heinisch-Hosek auf dem Holzweg

In einer sauteuren Inseratenkampagne ("Gleicher Lohn für gleiche Arbeit: Das ist fair") versucht die Frauenministerin, ihre krausen Vorstellungen unters (Wahl-)Volk zu bringen. Sie will - bei Strafandrohung! - eine "geniale" Idee umsetzen: Gleich viel Geld für Männer und Frauen bei gleicher Funktion. Klingt gut und einleuchtend. Aber der Hund steckt wie immer im Detail. Es gibt einfach keine gleiche Leistung, auch nicht innerhalb der gleichen Funktion und des gleichen Geschlechts. Dazu sind Menschen nun einmal zu unterschiedlich. Der eine Verkaufsleiter leistet mehr, der andere weniger, eine Frau kann in einem bestimmten Job besser oder auch schlechter sein als ein Mann. Es gibt keine Norm-Angestellten und erst recht keine Normarbeiter (physische Grenzen). Also kann es auch kein Normeinkommen geben. Das gibt es nur im Staatsdienst, weil sich Beamte eben leichter in ein Schema pressen lassen. - Und bei der ganzen Diskussion fehlt die Berücksichtigung des Normkindes, das brav zu Hause vor dem Fernseher sitzt, Chips in sich hinein isst und auf die gleich gut oder gleich schlecht verdienenden Eltern wartet...

Apropos Fairness beim Verdienen: Ist es in Ordnung, dass unser Bundespräsident mehr verdient als der amerikanische? Ist es fair, dass ein Abgeordneter, der sich nie zu Wort meldet, sondern nur die Hand im Sinne des Clubzwanges hebt, 14 x 8.160,- € plus Spesen abcasht? Die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Frau Ministerin, sorgen Sie in Ihrem eigenen politischen Umfeld für Fairness gegenüber dem Volk.

Studiengebühren wieder einführen

Meinungen aus dem GMX-Forum:

1. Ich studiere und komme selbst aus einer sozial schwachen familie. ich bin aber absolut für studiengebühren! das österrreichische studienförderungssystem ist so gut das 90% der studenten sowieso keine gebühren zahlen da sie sie ja zurück bekommen sobald man stipendium bezieht!
vorteile würde es schaffen das endlich die "toten" studenten die nur kurse verstopfen endlich zum handeln oder gehen gezwungen werden!
also bitte liebe VP setzt euch durch!

2. Die Abschaffung der Studiengebühren war an sich ein Unsinn. Erfolgreiche Studenten, deren Eltern zu wenig verdienen, haben ohnehin keine bezahlt und darüber hinaus noch ein Stipendium bekommen. Ich kenne das alles aus eigener Praxis, hat bestens funktioniert. Jetzt studieren auch Kinder reicher Eltern kostenlos...

3. Schade, dass das Thema jetzt (wieder) total verpolitisiert wird. Von der Sache her gehört die ursprünliche Regelung jedoch wieder eigeführt.

Mittwoch, 23. September 2009

SPÖ: Ein radikaler Kurswechsel, der angeblich keiner ist...

Wenn Faymann nach dem Wahldebakel in Vorarlberg keinen Kurswechsel für nötig hält, ist das nur der durchsichtige Versuch, keine Fehler in der Ausländerpolitik einzugestehen. Mehr und mehr wird jedoch bekannt, dass vor den Wiener Wahlen wesentliche Paradigmen sozialistischer Ausländerpolitik korrigiert werden. Die maßgeblichen Zeitungen des Landes berichten von einschneidenden Maßnahmen, die vom Kindergarten über die Schulen bis hin zu den Gemeindebauten reichen. Spät aber doch will man dafür sorgen, dass HC Straches Monopol auf Ausländerthemen beseitigt wird.

Dienstag, 22. September 2009

SPÖ-Wahldebakel in Vorarlberg

Jetzt rudert die SPÖ nach rechts, will das aber nicht an die große Glocke hängen. Das hört sich bei Faymann so an. Grund für einen Kurswechsel gebe es keinen, aber dennoch werde man sich um das Integrationsthema mehr "kümmern". Das ehrliche Wort wäre "Ausländerthema" gewesen. Aber diese Unwort gibt es ja im SPÖ-Umfeld nicht. Wenn man sich die aktuellen Absichtserklärungen des Wiener Bürgermeisters anhört, hat man fast den Eindruck, er wolle Strache noch rechts überholen. Das hat bereits vor einem Jahr begonnen, als er einem türkischen Vater das Ohrwaschel abreißen wollte, wenn der seinen Sohn nicht zur Schule schickt...

Wo den Bürger (und Wähler) wirklich der Schuh drückt, könnten die Realitätsverweigerer in der SPÖ von den Wiener Linien lernen: Nach einer Fahrt mit dem besonders "weltoffenen" Bus 11A (Heiligenstadt - Kriau) muss man im Schweizerhaus wieder Heimatgefühle nachtanken...