Freitag, 11. Dezember 2009

Gagenmorast in Österreich - nicht nur ORF

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Dieses Land ist ein einziger Gagenmorast. Wohin man auch schaut (der freien Presse sei Dank!) überall stinkt's: ORF, Nationalbank, ÖIAG, ASFINAG, ÖBB, AUA, EU... Einfache Abgeordnete ohne besondere Qualifikation verdienen nur fürs Handheben - ohne jemals ans Rednerpult zu treten, ohne jede Verantwortung - doppelt so viel wie Universitätsprofessoren, vier mal so viel wie eine Krankenschwester mit Nachtdiensten und das alles plus Spesen. Aber was soll's. Unser ehrenwerter Bundespräsident geht mit schlechtem Beispiel voran, verdient mehr als der amerikanische und versucht das damit zu begründen, dass er keine Amtsvilla in Anspruch nimmt...

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Österreich nach wie vor Ausländer-rein-Land

Wie das EU-Statistikamt Eurostat am Dienstag mitteilte, wurden 2008 in der gesamten EU 28,3 Prozent aller 281.120 Asylanträge in erster Instanz positiv entschieden. In Österreich wurden hingegen bei 61,6 Prozent von insgesamt 13.705 Anträgen der Schutzstatus zuerkannt. Hinter Polen (65 Prozent), Litauen und Portugal (je 64 Prozent) verzeichnet Österreich damit die höchste Anerkennungsrate in erster Instanz in der EU.

Auch in Asyl-Berufungsverfahren liegt Österreich mit einer Anerkennungsrate von 26,1 Prozent über dem EU-Schnitt von 23,7 Prozent. In absoluten Zahlen verzeichnete Frankreich im Vorjahr mit 11.500 die höchste Zahl von Personen, denen ein Asylstatus zugesprochen wurde, gefolgt von Deutschland (10.700), Großbritannien (10.200), Italien (9.700), Schweden (8.700), den Niederlanden (6.100) und Österreich (5.700). (Ende gmx)

Wenn man unsere 5.700 auf die Bevölkerungsanzahl umlegt, müsste Deutschland nicht10.700 sondern 107.000 Asylanten aufnehmen, um auf den gleichen Prozentsatz zu kommen.

Sonntag, 6. Dezember 2009

Kampf um Wien: Längster und teuerster Wahlkampf aller Zeiten

Jetzt ist die Katze also aus dem Sack: Die Wiener Bürgermeister-Wahl ist am 10. Oktober 2010. Häupl braucht so viel Zeit, um zu retten, was noch zu retten ist: "Ich habe mich festgelegt, dass wir am 2. Sonntag im Oktober wählen werden."

Den Wahlkampf will Häupl erst Anfang September starten. Diese dreiste Ansage ist freilich ein Scherz. Alles, was jetzt seit vielen Monaten geschieht, mit Millionen Euro aus dem Budget finanziert und massiv in den Medien beworben wird, dient bereits als Basis für die eigentlichen Wahlwerbung. Im Machtkampf um Wien spielt Geld offenbar keine Rolle. Die ehemals tiefroten Gemeindebauten sollen mit einem Riesen-Personalaufgebot "zurückgeholt" werden, in den U-Bahnen sind Sicherheits- und Reinigungskräfte unterwegs, eine allumfassende "Hausordnung" soll die "Wiener Urbevölkerung" ruhigstellen. Integration wird zum Schlagwort und muss es bleiben, weil es schon fünf nach 12 ist...

Das Wahlziel für den Wiener Bürgermeister ist klar: "Natürlich will ich die Absolute. Sonst würde ich nicht antreten, was soll ich denn sonst fordern? Die relative Mehrheit?"