Donnerstag, 10. Juni 2010

Wien hat 400 Mio. neue Schulden gemacht

2009 hat Wien die Gesamtverschuldung - ohne trickreich ausgelagerte Summen - um 400 Millionen auf bald 2 Milliarden hinauf getrieben, ein Negativrekord. Die zuständige Stadträtin Brauner erklärt das mit einem Konjunkturpaket, das die wirtschaftliche Lage erfordert habe. Ihre Mimik verrät dabei ein erhebliches Unbehagen. Was weiß die Dame, was wir Bürger nicht wissen (sollen)? Ist es auch das Kommunikationsbudget (bezahlte Eigenlob-Werbung), das in ungeahnte Höhen geschnellt ist und heuer vor der alles entscheiden Wahl neuerlich exorbitant ansteigen wird? Einige Medien könnten ohne diese Anzeigen und PR-Strecken nicht überleben. Ist es das, was die absolut Roten unter Wirtschaftsförderung verstehen? Interessant wäre auch die Verbuchung der Millionenbeträge. Was wurde der Partei, was der Stadt angelastet? Eine saubere Trennung dürfte nicht immer gelungen sein...

Dienstag, 8. Juni 2010

Was ist mit diesem Land nur los?

Man liest täglich die verrücktesten Meldungen in der Zeitung. Verbrecher (Rumänen) werden festgenommen und dann wieder frei gelassen, begehen gleich wieder ein Straftat und werden wieder nur angezeigt, erfolglose Manager von staatlich geretteten Banken gehen mit Millionenabfertigungen spazieren... Unzählige unverständliche politische Entscheidungen lösen landesweit Kopfschütteln aus. Ein Skandal löst den anderen ab. Geldmangel wohin man auch schaut: Kindergärten, Schulen, Universitäten, Forschung, Altersversorgung, Pflege, Verwaltung, ÖIAG, ÖBB, ASFINAG, alle staatsnahen Betriebe, Gesundheitswesen, Exekutive, Gerichtsbarkeit - alles ein einziges Desaster. Hoch qualifizierte Fachleute, gescheite Kolumnisten und Kommentatoren nennen die Probleme beim Namen, zeigen Lösungen auf, der Weg zum Ziel ist bekannt, aber was geschieht: nichts! Nur den Politikern selbst geht es mit Gagen, die weltweit im Spitzenfeld liegen, bestens. Ein Crash scheint unvermeidbar. Muss es wirklich erst so weit kommen?