Samstag, 17. September 2011
Inseratenauftrag an Krone: Schuldvermutung gegen Faymann
Faymann - damals Verkehrsminister - soll die ÖBB veranlasst haben, in der Kronen-Zeitung eine Werbekampagne im Wert von 500.000 Euro zu schalten. Sein Name taucht(e) in Protokollen auf, verschwand aber dann auf wundersame Weise. Egal - jeder weiß, was da seit Jahren läuft. Da wird beispielsweise von Firmen der Wien-Holding in SPÖ-Zeitungen inseriert. So werden und wurden Millionen in die roten Parteikassen transferiert. Es ist ein Riesen-Saustall, der da ausgemistet gehört. Das Problem ist nur, dass der Rechtsstaat mit all dem Mist längst überfordert ist. Die - mit Absicht? - unterbesetzte Korruptionsstaatsanwaltschaft ist bei weitem nicht mehr in der Lage, für Recht und Ordnung zu sorgen, die Gerichte arbeiten am Limit, die Polizei steht weitgehend hilflos der Flut an Delikten gegenüber, die Gefängnisse sind überfüllt. Nein, Österreich hat nach vielen Jahren des - milde ausgedrückt - Schlendrians auf allen wesentlichen Gebieten Riesenprobleme...
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen