Zahlen, Daten, Fakten zur Sicherheitslage in Österreich
Sicherheit ist eine der wichtigsten Grundlagen unser aller Leben. Ohne Sicherheit ist alles nichts. In der Politik aber geht es um subjektive Sicherheit – um Sicherheitsgefühle. Das ist was ganz anderes. Objektive Sicherheit ist die Abwesenheit von Bedrohungen oder Gefahren. Bei der subjektiven Sicherheit handelt es sich aber um Gefühle, also um Psychologie. Hier spielt Angst eine große Rolle. Und Angstgefühle wollen befriedigt werden. Die Politiker wissen das (Wählerstimmen!). Angst ist zumeist irrational und ihr begegnet die Politik mit irrationalen Antworten. Vom Irrationalen ist es aber nur noch ein kleiner Schritt zum Absurden. Dem wollen wir von MOMENT entgehen wirken.
Unser Sicherheitsexperte Claus Neumann hat für sie enige der harten Zahlen, Daten und Fakten recherchiert:
Wussten Sie, dass…
1.im vorigen Jahr 859 Inländer und 1.535 Ausländer wegen gewerbsmäßigen Diebstahl bzw. Bandendiebstahl, und 859 Inländer und 657 Ausländer wegen Einbruchsdelikten verurteilt wurden,
2.fast die Hälfte der Polizisten, welche die SOKO-Ost bilden, aus Bundesländern im Osten kommen und dass es diese Sonderkommission nur 90 Tage geben wird,
3.die von Bundeskanzler Faymann (SPÖ) versprochenen 2.000 Polizisten erst im Jahre 2012 ausgebildet sein werden,
4.seit 2001 die Zahlen der ermittelten Tatverdächtigen von 203.143 auf 240.554 also um 18,44 Prozentpunkte angestiegen ist,
5.die im Assistenzeinsatz stehenden Soldaten dieselben Befugnisse haben, wie jeder andere Staatsbürger auch, nämlich beobachten und (der Polizei) melden und bei einem tätlichen Angriff gegen Leib und Leben Notwehr und Nothilfe leisten dürfen,
6.die Zahl der Polizisten in den letzten 10 Jahren leicht angestiegen ist. 1998 waren es rund 26.800 Polizistinnen und Polizisten und im April 2009 rund 27.000 Exekutivbeamte,
7.die Personalausgaben dafür im Jahr 2009 rund 1,59 Milliarden Euro und im Jahr 2010 rund 1,619 Milliarden Euro ausmachen werden,
8.in Wien von rund 4.300 ausgebildeten Polizisten 286 im Innendienst für Verwaltungsaufgaben eingesetzt werden,
9.laut internem Polizeischreiben des Landespolizeikommandos Wien in Wien darüber hinaus mehr als 840 Polizisten fehlen,
10.die durchschnittliche Überstundenbelastung pro Polizisten in Wien 2008 monatlich 31,6 Stunden betragen hat.
Quelle: http://www.kfj.at/wiki/index.php/Zahlen,_Daten_und_Fakten_zur_Sicherheit_in_%C3%96sterreich
Donnerstag, 3. Februar 2011
Heinisch-Hosek: Frauenministerin auf dem Holzweg
In einer sauteuren Inseratenkampagne ("Gleicher Lohn für gleiche Arbeit") versuchte die Frauenministerin neuerlich, ihre krausen Vorstellungen unters (Wahl-)Volk zu bringen. Sie will eine "geniale" Idee umsetzen: Gleich viel Geld für Männer und Frauen bei gleicher Funktion. Klingt gut und einleuchtend. Aber der Hund steckt wie immer im Detail. Es gibt einfach keine gleiche Leistung, auch nicht innerhalb der gleichen Funktion und des gleichen Geschlechts. Dazu sind Menschen nun einmal zu unterschiedlich. Der eine Verkaufsleiter leistet mehr, der andere weniger, eine Frau kann in einem bestimmten Job besser oder auch schlechter sein als ein Mann. Es gibt keine Norm-Angestellten und erst recht keine Normarbeiter (physische Unterschiede). Also kann es auch kein Normeinkommen geben. Das gibt es nur im Staatsdienst, weil sich Beamte eben leichter in ein Schema pressen lassen. - Und bei der ganzen Diskussion fehlt die Berücksichtigung des Normkindes, das brav zu Hause vor dem Fernseher sitzt, Chips in sich hinein isst und auf die gleich gut oder gleich schlecht verdienenden Eltern wartet...
Apropos Fairness beim Verdienen: Ist es in Ordnung, dass unser Bundespräsident mehr verdient als der amerikanische? Da kann man herum argumentieren, wie man will - es ist und bleibt ein Skandal. Ist es fair, dass ein Abgeordneter ohne bestimmte Qualifikation, der sich nie zu Wort meldet, sondern nur die Hand im Sinne des Clubzwanges hebt, 14 x 8.160,- € plus Spesen abcasht und noch Zeit hat für jede Menge Nebenjobs? Ein einfacher Mann aus dem Volk mit Hauptschulabschluss verdient mehr als ein Universitätsprofessor nur weil er als namenloser Bundesrat - unter Ausschluss der Öffentlichkeit - agiert?
Diese Liste ließe sich endlos fortsetzen. Frau Ministerin, sorgen Sie in Ihrem eigenen politischen Umfeld für Fairness gegenüber dem Volk.
Wenn die Frauenministerin - ganz aktuell - alle Mädchen auffordert, technische Berufe zu ergreifen, ist auch das zu hinterfragen. Ja, es gibt nur wenige "Frau Ingenieurinnen", aber es gibt auch viel zu wenig Mütter und Kinder. Sonst müssten wir nicht "Gastmütter" ins Land holen, die für uns - höchst traditionell - den lästigen Job des Mehr- oder Vielfach-Gebärens erledigen...
Apropos Fairness beim Verdienen: Ist es in Ordnung, dass unser Bundespräsident mehr verdient als der amerikanische? Da kann man herum argumentieren, wie man will - es ist und bleibt ein Skandal. Ist es fair, dass ein Abgeordneter ohne bestimmte Qualifikation, der sich nie zu Wort meldet, sondern nur die Hand im Sinne des Clubzwanges hebt, 14 x 8.160,- € plus Spesen abcasht und noch Zeit hat für jede Menge Nebenjobs? Ein einfacher Mann aus dem Volk mit Hauptschulabschluss verdient mehr als ein Universitätsprofessor nur weil er als namenloser Bundesrat - unter Ausschluss der Öffentlichkeit - agiert?
Diese Liste ließe sich endlos fortsetzen. Frau Ministerin, sorgen Sie in Ihrem eigenen politischen Umfeld für Fairness gegenüber dem Volk.
Wenn die Frauenministerin - ganz aktuell - alle Mädchen auffordert, technische Berufe zu ergreifen, ist auch das zu hinterfragen. Ja, es gibt nur wenige "Frau Ingenieurinnen", aber es gibt auch viel zu wenig Mütter und Kinder. Sonst müssten wir nicht "Gastmütter" ins Land holen, die für uns - höchst traditionell - den lästigen Job des Mehr- oder Vielfach-Gebärens erledigen...
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