Samstag, 26. März 2011

Österreich - Land der Skandale und der Unschuldsvermutung

In Österreich jagd ein Skandal den anderen, kein Mensch kann das allgemeine Chaos mehr überblicken, die Staatsanwaltschaften sind nicht mehr in der Lage, den anfallenden Mist zu analysieren oder gar zu beseitegen. Macht nix. Es gilt ja ohnehin die Unschuldsvermutung. Tätig werden müsste man doch nur, wenn eine Schuldvermutung vorläge...

Parade-Lobbyist Ernst Strasser wurde jüngst zum Inbegriff des Schuldlosen, obwohl seine Schuld offenkundig ist. Man kann in diesem feinen Land machen, was man will - vom einfachen Taschendiebstahl über dumme Korruption bis hin zum brutalen Raubmord - es wird immer vermutet, dass man es ja gar nicht gewesen ist. Und wenn einer gesteht, hilft das auch nicht gegen die Unschuldsvermutung.

Gibt eigentlich diese Super-Blödheit auch in anderen Ländern?

Dienstag, 22. März 2011

ÖVP-Strasser wurde zurückgetreten

ÖVP-EU-Boss in Brüssel, Ernst Strasser, wurde nach massiven Korruptionsvorwürfen von seinem Chef Josef Pröll (endlich) zurückgetreten. Vond selbst wäre der ehrenwerte Herr nicht gegangen. Bis zuletzt hat er in bester politische Manier seine Unschuld beteuert. Warum auch nicht? Es gilt ohnehin keine Schuld-, sondern lediglich eine Unschuldsvermutung...

Montag, 21. März 2011

Fünf Türkenmädchen für Europa

Europa treibt ab, Europa braucht Nachwuchs. Unsere Frauen wurden erfolgreich vom Herd vertrieben, andere müssen aushelfen. Eine Türkin hat am 18. März 2011 in Wien mit Hilfe von 40 Ärzten und Assistenten Fünflinge zur Welt gebracht. Die weitaus teuerste Geburt, die jemals in Österreich durchgeführt wurde, ist auf eine ebenfalls für Normalsterbliche kaum finanzierbare und von Fachleuten abgelehnte Hormontherapie zurückzuführen. Die gesunden Babys brauchen weiterhin intensive Brutkasten-Betreuung. Während unsere Frauenministerin ihre Geschlechtsgenossinnen in die Aufsichtsräte bringen will, erledigen unsere "Gastmütter" den lästigen Job des Gebärens... Denen ist es mit Recht - offen gesagt - scheißegal, was sich eine Heinisch-Hosek unter zeitgemäßem Frausein vorstellt...

Sonntag, 20. März 2011

Wien ist pleite

Wäre Wien ein Unternehmen wie jedes andere, müsste die Stadt Konkurs anmelden. Vieles deutet darauf hin, dass Wien im Sinne eines ordentlichen Kaufmannes pleite ist. 165 Lehrer sollen abgebaut werden, und das in Zeiten des allgemeinen Lehrermangels. Die "Krankenhausreform" ist ein Akt der Verzweiflung. Wenn ein Krankenhaus kurzfristig geschlossen werden soll, das vor nicht einmal 10 Jahren um viele Millionnen generalrenoviert wurde, ist das ein Skandal. Wenn die Anzahl und die Größen der geförderten Wohnungen drastisch reduziert werden sollen, weil einfach das Geld fehlt, kann das auch nur als Befreiungsschlag gegen den drohenden finalen Finanzkollaps bezeichnet werden. Kein Geld ist da für die dringende Erneuerung und den weiteren Ausbau des Kanal-, Wasserleitungs- und Gasnetzes. Der allgemeine Straßenzustand ist ebenfalls katastrophal. Insgesamt fehlen Milliarden, die buchhalterisch nicht entsprechend rückgestellt wurden. Ja, Wien wäre als Firma längst pleite. Da hilft es auch auf Dauer nichts, wenn Auslagerungen, Querfinanzierungen innerhalb eigener und befreundeter Unternehmen - noch! - vieles zudecken. Nicht zu vergessen die vielen Millionen für Eigenwerbung, die dem Bürger vorgaukeln sollen, das alles bestens ist. Es würde sich wirklich lohnen, da einmal genauer hinzusehen...