Samstag, 28. Mai 2011

Blaue oder rote Dorftrottel gibt's überall

Es gibt eine ganze Menge, was man der FPÖ vorwerfen kann: http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-05/fpoe-oesterreich-umfragen/seite-1

Eine ganz ähnliche Brandrede könnte man gegen Links schreiben (Nahverhältnis zum Marxismus/Kommunismus inkl. Stalin, der bekanntlich ein linker Hitler war und in den Köpfen noch immer ist, für den aber unter Putin Denkmäler forciert werden). Da wird aus vielen Jahren alles zusammengetragen, was dann auch gegen die heutige FPÖ spricht. Klar ist nur, dass sich Strache zur Mitte hin bewegt, und dass ihm das (innerparteilich) bestimmte Kräfte übel nehmen. Zuletzt hat er im letzten Moment eine Rede vor Burschenschaftern abgesagt... Die Jusos (Autonomen, Anarchisten, Hausbesetzer...) sind mindestens so ewig gestrig wie die FPÖ-Nazis... Keine Partei kann sich von ihren extremen Mitgliedern gänzlich befreien.

Komisch, dass Ungarn (Rechts regiert allein) und Italien (Berlusconi regiert mit Rechts) nicht erwähnt werden - ohne Sanktionen!

Ganz aktuell:
Die drei FPÖ-Typen im Gemeinderat Amstetten stimmten nicht mit, als es darum ging, Hitler die Ehrenbürgerwürde zu nehmen. Das sind allerdings ein paar Dorftrotteln, wie sie in allen Parteien zu finden sind. Es ist eben furchtbar schwierig, eine Partei zu säubern. Rechts darf es ja wohl geben...

Beispiel eines ewig gestrigen "Dorftrottels" in der SPÖ: Der hoch angesehene rote Wiener Bildhauer, 2009 verstorben.
Aus Wikipedia: "Weltanschaulich blieb Hrdlicka zeitlebens dem Kommunismus verbunden und trat vehement gegen Faschismus und Antisemitismus auf. Zwar bezeichnete er
sich immer wieder gerne als "Uraltstalinist", was immer wieder zu
kontroversen Diskussionen führte, und war zeitweise Vorstandsmitglied der
"Gesellschaft zur Förderung der Beziehungen zur Koreanischen Demokratischen
Volksrepublik..."

Montag, 23. Mai 2011

Life Ball - der Zweck heiligt die Mittel

Natürlich ist der ganze Life Ball nichts anderes als ein aufgeblasener, obszöner Schmarrn, veranstaltet von Menschen, die sich durch ihre Lebensweise selbst gefährden. Wenn stereotyp behauptet wird "AIDS kann jeden treffen", so ist das einfach der Versuch, alle Menschen rund um den Erdball in die Katastrophe einzubeziehen. Nein, es kann jene Milliarden Menschen nicht treffen, die in intakten Beziehungen leben, jene nicht treffen, die nach bestimmten moralischen Grundsätzen leben... Es genügt heutzutage offenbar, sich ein Wohltätigkeitsmäntelchen umzuhängen, um dann (darunter) alles zu tun, was Gott verboten hat. Und was ist mit den Millionen Kindern, die kein Kondom, sondern nur eine Schale Reis täglich brauchen würden, um zu überleben? Nein, das geht uns nichts an, wir lassen uns den Spaß (insbesondere an nackten Brüsten und Ärschen) nicht verderben. Der Zweck heiligt die Mittel - das gilt wohl in ganz besonderer Weise für den Life Ball.

Sonntag, 22. Mai 2011

Diabetes-Tipp: "Morgengupf" bei Typ 1 getrennt abdecken

Der "Morgengupf" (erhöhter Zuckerwert und damit Insulinbedarf auch ohne Konsum von Kohlenhydraten) kann so ausgeprägt sein, dass er nicht zusammen mit einem Frühstück abgedeckt werden kann. Insbesondere dann nicht, wenn wegen einer morgendliche Resistenz mehr Insulineinheiten (I.E.) pro BE benötigt werden als später am Tag. Man sollte also beispielsweise nicht einfach einen 4-I.E.-"Morgengupf" und ein 12-I.E.-Frühstück mit 16 I.E. abdecken. Das Insulin könnte nicht rasch genug anfluten, um beide Wirkungen in Grenzen zu halten. Es empfiehlt sich also in vielen Fällen, die 4 I.E. gegen den "Morgengupf" vor den 12 Einheiten fürs Frühstück zu spritzen. Der zeitliche Abstand kann durchaus eine Stunde betragen.

Österreichische Botschaft Manila: Generalverdacht gegen Antragsteller von Visa

Manila ist völlig überlastet, lagert Dienstleistungen - Datenschutz? - aus, offenbar ein Grund für die generelle Ablehnung von Visa-Anträgen, wenn auch nur kleinste Unklarheiten bestehen. Für eine sorgfältige Prüfung ist offenbar keine Zeit. Die gesamte Abwicklung der Visa-Erteilung dieser Botschaft ist extrem restriktiv und ein Affront gegen die Bürger der Philippinen. Der Österreichischen Volksanwaltschaft ist dieser Sachverhalt bekannt. Ganz aktuell: Ein einschlägiges Verfahren könnte in Kürze eingeleitet werden, falls die Botschaft nicht doch noch aufgrund neuer Fakten einlenkt. Kommentare willkommen.

Mehr für Betroffene und Interessierte - siehe auch Forum zum Thema: http://derstandard.at/1240549886275/Volksanwaltschaft-Generalverdacht-gegen-Besucher?sap=2&_pid=12790489

Nur ein Beispiel von vielen (aus einem Forum):

"Preacherman10809-25-2010, 13:20
Am 20.09. d.J. wurde meiner Freundin von der Botschaft in Manila informiert, dass sie zum Erlangen eines Besuchervisums für 3 Monate in Österreich eine Reiseversicherung abschließen müsse. Dies führte sie unverzüglich durch, heute erhielt sie dann allerdings die Benachrichtigung, dass ihrem Visumsantrag nicht stattgegeben werden könne, da eine Rückreise auf die Philippinen nicht gewährleistet sei. Somit hat Sie 300€ für eine von der Botschaft verlangte Versicherung bezahlt - obwohl mir vom telefonisches Visainformations- und Terminvergabesystem ausdrücklich mitgeteilt wurde, dass man eine Krankenversicherung erst beim abholen des Visums vorlegen muss!
Ich fühle mich gelinde gesagt ziemlich veräppelt, und ich frage mich wie man gegen so eine Willkür vorgehen kann. Macht es Sinn gegen diese Vorgehensweise beim Verwaltungsgerichtshof Einspruch zu erheben oder sich eventuell ans Aussenministerium zu wenden, oder ist das sowieso zum scheitern verurteilt?

Ich bin für jeden Hinweis dankbar.

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helpingshands09-27-2010, 13:44
..dem Außemant mitteilen, dass da offensichtlich Unfug getrieben wird, ist nicht falsch - was es bringt? Gute Frage...

Gegen die Entscheidung der Botschaft kann Beschwerde beim VwGH geführt werden - je nach Sachverhalt mit mehr oder weniger Erfolgsaussicht, anwaltspflichtig und mit Kosten verbunden.

Grüsse,
Peter

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Küchenjurist10-05-2010, 18:41
Beschwerde bei der Volksanwaltschaft ist ebenfalls möglich.

Wenn sich die Falschauskunft der Behörde beweisen läßt, käme auch Amtshaftung in Frage."