Freitag, 9. September 2011

Kampf dem Krebs so einfach wie gegen Diabetes: Zunahme ähnlich hoch

Zahl der Krebserkrankungen steigt weltweit an
Ein Viertel aller Fälle laut World Cancer Research Fund vermeidbar

London (pte/08.09.2011/10:00) In weniger als zehn Jahren ist die Anzahl der Krebserkrankungen weltweit um rund 20 Prozent angestiegen. Der World Cancer Research Fund (WCRF) http://wcrf-uk.org kommt in einer aktuellen Studie zu dem Ergebnis, dass fast ein Viertel dieser Erkrankungen hätte verhindert werden können. Diese Zahlen wurden im Vorfeld einer Sitzung der Vereinten Nationen http://un.org veröffentlicht, die Krankheiten wie Krebs auf der Tagungsordnung haben wird.
Lebenswandel entscheidend
Laut dem WCRF besteht die einmalige Möglichkeit, diesen Trend innerhalb einer Generation umzukehren. Das Team um Martin Wiseman geht davon aus, dass 2,8 Mio. neuer Erkrankungen in Zusammenhang mit der Ernährung, körperlicher Aktivität und Fettsucht entstehen. Innerhalb der kommenden zehn Jahre könnten diese Zahlen dramatisch ansteigen.

Wiseman erklärt egenüber, dass die Anzahl der Krebserkrankungen weltweit ansteigt, da die Lebenserwartung zunimmt und sich der Lebensstil verändert. "Je urbaner die Länder werden, desto anfälliger werden sie für westliche Krankheiten. Dabei handelt es sich nicht nur um Krebs, sondern auch um Herzerkrankungen, Diabetes, Fettsucht und Erkrankungen der Lunge." Vielen Menschen sei noch immer nicht bewusst, dass Risikofaktoren wie Alkohol und Fettsucht das Krebsrisiko beeinflussen. Die Werbung trage ihren Teil dazu bei, dass die Menschen nicht zu einem gesunden Lebensstil motiviert werden.

Donnerstag, 8. September 2011

Krisenland Österreich: Zu viele Baustellen machen besorgt...

Da könnte einem das Grausen kommen...

Wenn jetzt berichtet wird, dass hierzulande jeder dritte Stellenbewerber kaum lesen, schreiben und rechnen kann, dass es zudem an der Bildung, am Benehmen, an der Einstellung zur Arbeit mangelt - dann haben wir ein Riesenproblem, das sich nicht so einfach lösen lässt. Wenn dann am gleiche Tag in einer Zeitung zu lesen ist, dass 38% der Europäer psychisch krank sind, dass zunehmend Jugendliche betroffen sind, dass die chronischen Krankheiten insgesamt rapide zunehmen, muss man definitiv davon ausgehen, dass hier eine extrem krisenhafte Entwicklung im Gange ist, für die es noch keine Gegenstrategien gibt. Dazu kommen die bekannten Problemfelder (an die wir uns zum Teil schon gewöhnt haben): Gesundheits- und Pflegebereich, Integration, Justiz, Kriminalität, Korruption, Staatsverschuldung, EU, Inflation, Verwaltungsreform, Politikerprivilegien... Und über all dem liegt wie ein Megaschatten die neuerlich drohende Weltwirtschaftskrise. Klar, die Politiker lachen weiterhin in die Kameras und versuchen durch millionenschwere Anzeigenkampagnen aus Steuermitteln gegenzusteuern. Was sollten sie sonst tun? Sie sind genauso ratlos wie wir Bürger...

Montag, 5. September 2011

Schüssel: Telekom-Affäre fordert "ahnungloses" Opfer

Schüssel scheidet aus dem Nationalrat aus, weil er - zunächst nur moralisch - untragbar geworden ist. Gut, der Mann hat so nebenbei als Nationalrat 8.600 Euro monatlich eingestreift...

Die Korruptions-Affäre der Telekom, von der Schüssel angeblich keine Ahnung hatte, sollte nicht von den übrigen Missständen ablenken. Was da passiert ist, schreit zum Himmel, aber es ist immer noch ein Lercherl im Vergleich zu dem, was die Republik dadurch verjuxt, dass sie beispielsweise die Verwaltungsreform seit Jahrzehnten aufschiebt. Das geht in die zig Milliarden. Und wenn BP Fischer jetzt ob der Telekom-Malaise den entrüsteten Ehrenmann raushängen lässt, muss er sich schon fragen lassen, ob es wirklich in Ordnung ist, dass er mehr verdient als ein Präsident Obama...

Korruption ist es auch, wenn man dem Volk Geld entzieht, in dem man die eigenen Bezüge - die aller Politiker sind gemeint - extrem freundlich gestaltet...