Freitag, 4. November 2011
Die Griechen und die Österreicher: Chaos dort und da...
Die Griechen zeigen uns, was dabei rauskommt, wenn man verschiedene Wirtschaftssysteme, Kulturen und Nationalitäten zusammenzwingt. Die EU lehrt uns - und das ist das einzig Positive -, dass man die Völker weitgehend in Ruhe lassen soll, und dass es sehr viel Zeit braucht, um die Welt unter einen Hut zu bringen. Lasst doch die Griechen Griechen sein, die Italiener Italiener, die Portugiesen Portugiesen... Und lasst die Wiener Wiener sein! Was sich in Wien seit Jahren abspielt, sollte dem übrigen Österreich eine Warnung sein. Wien sollte von Rot-Grün als Multikulti-Vorzeigestadt ("Bunte Vielfalt") etabliert werden und versinkt jetzt in einem Integrations-Desaster ohne gleichen. Die fortschrittlichen Herrschaften haben geglaubt, dass sie in ein paar Jahren alles auf den Kopf stellen können. Die Kindergärten sind chancenlos, wenn es darum geht, die Kinder mit ausreichenden Deutschkenntnissen für den Schuleintritt auszustatten. Die Volksschulen scheitern an den mangelnden Sprachkenntnissen, die Neuen Mittelschulen sollen das Chaos mildern, in dem sie Inländer und Ausländer zusammenmischen. Zum Bildungsproblem kommt eine Justiz, die längst nicht mehr in der Lage ist, für Recht und Ordnung zu sorgen. Ausgebrannten Lehrern stehen ausgebrannte Staatsanwälte und Richter gegenüber, die Polizei ist völlig überfordert, die Gefängnisse überfüllt, sodass man notorische Kinderschänder mit Fußfesseln laufen lassen muss... Die überbordende Korruption kann keineswegs geahndet werden, es fehlt einfach an ausgebildeten Wirtschafts-Staatsanwälten... Der Pflege- und Spitalsbereich leidet ebenfalls unter gravierenden Sparmaßnahmen, Primarärzte warnen vor den entsetzlichen Folgen... Man muss in diesem Österreich die Frage anders stellen: Was funktioniert überhaupt noch in diesem Land? Und die heimische Politik, was sagt die dazu? Schönreden und Ratlosigkeit wie auf EU-Ebene.
Abonnieren
Posts (Atom)