Die weltweite Krise wird Österreich nicht nur wegen des besonderen, vielfach hoch gelobten Ost-Engagements besonders hart treffen, weil schon vorher eine hausgemachte Krise längst einschneidende Maßnamen erfordert hätte. Die Verwaltungsreform inklusive Schulverwaltung wurde bis heute nicht einmal ansatzweise realisiert, das gesamte Pflege- und Gesundheitssystem ist eine einzige sauteure Katastrophe, Exekutive, Staatsanwaltschaften, Gerichte und Gefängnisse sind völlig überfordert, Lehrer, Schüler, Eltern sind in einem hohen Prozentsatz ausgebrannt, was dazu führt, dass unsere Jugend ziel- und führungslos dahintaumelt. Es gibt einen kaum überschaubaren Korruptions- und Gagensumpf...
Die Staatverschuldung beläuft sich derzeit - vor der Krise, die erst in ein paar Monaten voll wirksam wird - auf horrende 167 Milliarden Euro - ohne die ausgegliederten Milliarden-Schulden staatsnaher Betriebe. Der Kredit kostet uns Bürger jährlich Zinsen von 7,5 Milliarden Euro. Und in dieser an sich schon extrem kritischen, internen Situation muss Österreich versuchen, den schwersten wirtschaftlichen Einbruch seit dem Zweiten Weltkrieg abzufedern. Kein Wunder, dass selbst anerkannte Fachleute einen Staatsbankrott nicht mehr ausschließen.
Donnerstag, 12. März 2009
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