Mittwoch, 6. Januar 2010

Nach den Gastarbeitern die Gastmütter

Vor vielen Jahren hat alles begonnen. Wir Europäer wollten keine niedrigen Arbeiten mehr verrichten und holten uns für den Bau, für den Müll, einfach für alles, was zu dreckig oder anstrengend ist, Gastarbeiter. Das funktionierte so gut, dass diese letzten wirklichen Arbeiter im Land blieben, Familien gründeten, sich vermehrten. Die bequemen, dekadenten Europäer hingegen hatte immer weniger Lust, anstrengende Kinder in die Welt zu setzen und damit Verantwortung für neues Leben zu übernehmen. Selbstverwirklichung und stubenreine Hunde statt Schreihälse in Windeln wurden bevorzugt. Was tun, um trotzdem Nachwuchs für den Arbeitsmarkt und die Sicherung der Pensionen zu bekommen? Die wenig überraschende Lösung: Gastmütter, die den lästigen Job einer Mutter noch ausüben wollten, weil sie das aus ihrer Heimat nicht anders kennen. So schieben im Straßenbild die Frauen mit den Kopftüchern Kinderwagen, während unsere Damen mit den Hunden spazieren gehen. Millionen Kinder werden im fortschrittlichen Europa abgetrieben, nur weil sie nicht ins individuelle Lebenskonzept passen. Zu den Alten, Leidenden und Pflegebedürftigen ist die Gesellschaft hingegen so "qualvoll freundlich", dass man sie nicht mal dann gehen lässt, wenn sie um den Tod betteln, weil sie das jahrelange Leben im Heim, das Wundliegen, die Schmerzen nicht mehr ertragen können...

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