Samstag, 3. Juli 2010

Chaosland Österreich: Rauchgesetz für Österreich typisch

Am Beispiel des Rauchgesetzes, das am 1. Juli in Kraft getreten ist, zeigt sich einmal mehr, wie in diesem Witzland gearbeitet wird. Keiner kennt sich aus, keiner kümmert sich darum, 10.000e Anzeigen von privaten "Sheriffs" bleiben unerledigt... Und so ist es bei vielen Gesetzen. Sie werden beschlossen und dann passiert - nichts! Wer erinnert sich noch an die Strafandrohung bei Beschäftigung von undeklarierten und daher illegalen Pflegekräften? Da hat der Staat sich - völlig unnötig - in einen höchst privaten Bereich eingemischt und damit eine System zerstört, das vorher klaglos funktioniert hat. Wird dieses Nonsense-Gesetz exekutiert? Nein.

Ein verrücktes Land, bestehend aus neun völlig getrennt werkenden Teilländern mit eigenen Gesetzen, eigener Verwaltung, eigenem Chaos. Die Verwaltungsreform seit vielen Jahren unerledigt, das Gesundheits- und Pflegesystem, Kindergärten, Schulen und Universitäten unfinanzierbar, das Lehrpersonal ausgebrannt, rapid weiter steigende Staatsverschuldung bis hinunter zu den Gemeinden, Ausländerproblematik ungelöst, Integrationsbemühungen kommen zu spät, die Volksgesundheit (physisch und psychisch) war noch nie so schlecht wie jetzt, ein Skandal folgt dem anderen, mit Milliarden werden Löcher gestopft ohne Probleme wirklich zu lösen, die Korruption ist weiter im Vormarsch... Eine schier endlose Liste, die jeden Tag neuen Nachschub bekommt.

Und was hören Kritiker von den extrem hoch bezahlten Verantwortlichen, wenn sie sich aufregen? Man soll doch unser schönes Land nicht schlecht reden, es ist doch alles halb so wild in einem der reichsten Länder der Welt...

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