Donnerstag, 21. Oktober 2010
Österreich mit schier unlösbaren Problemen
Still und leise ist Österreich über die Jahre hinweg in eine schier ausweglose Lage geraten. Eine Fülle von Problemen sind zu lösen. Von Kindergarten/Vorschule mit Deutschunterricht, Schule, Universitäten über die Integrations- und Jungendproblematik (physische und psychische Gesundheit, zunehmende Gewalt, Arbeitslosigkeit) bis hin zur überforderten Justiz, den Pensionen und der Altenbetreuung/Pflege fehlen die Mittel und das Know-how, Entscheidendes zu verbessern. Kaum ein Lebensbereich, der nicht mehr oder weniger betroffen ist. Die Staatsverschuldung hat, bedingt durch die Wirtschaftskrise, einen neuen Höchststand erreicht. 200 Milliarden € Schulden kosten jährlich 8 Milliarden Zinsen und lassen kaum Spielraum für große Vorhaben. Dazu kommt, dass viele (längst überfällige) Investitionen in die Infrastruktur lediglich aufgeschoben wurden, um die katastrophale Optik zu verschleiern. Marode Kanal- und Wasserleitungssysteme, Bahnanlagen, Straßen, Gebäude... würden viele weitere Milliarden kosten. Jetzt soll an allen Ecken und Enden gespart werden, ohne das Thema Verwaltungsreform wirklich ernst zu nehmen. Österreich geht unruhigen Zeiten entgegen. Die Insel der Seligen droht endgültig unterzugehen - rein klimatische Einflüsse können dafür jedenfalls nicht geltend gemacht werden...
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