Mittwoch, 7. März 2012

Ungleichbehandlung nur Männer/Frauen?

Das rote "Wiener Bezirksblatt" - massiv gesponsert von Betrieben der Wien Holding - titelt in der Ausgabe zum Frauentag: "So sieht's aus. Die nackte Wahrheit über Mann und Frau von heute." Dann folgen die sattsam bekannten Argumenten betreffend Ungleichbehandlung der Frauen. Was mir als Ex-Alleinerzieher von drei Kindern fehlt, ist der wichtigste Gesichtspunkt: Die gravierendste Ungleichbehandlung liegt darin, dass Frauen, die als Mütter zu Hause eine besonders anspruchs- und verantwortungvolle Aufgabe erfüllen, kein Einkommen haben, während zum Beispiel eine "Kindergartenpädagogin" oder Heimhilfe bei viel weniger Zeitaufwand ein Gehalt mit Pensionsberechtigung bezieht! Würde man das ändern, wäre auch das ganze Teilzeit-Gejammer überflüssig. Und noch etwas: Gut, es sollen mehr Frauen in Toppositionen, aber warum nicht auch eine Quote im Straßen-, Tief- und Hochbau, Tunnel- und Brückenbau, bei der Müllabfuhr...?

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