Mittwoch, 17. Oktober 2012

Stratos ist nicht genug für Intellektuelle

Einige Journalisten/Kommentatoren konnten es bis zuletzt nicht lassen, dem österreichischen Helden Felix Baumgartner (ach so intellektuell) ans Bein zu pinkeln: "Ein Verrückter ... absurd hohe Einschaltquoten ... für die Katz - keine neuen Erkenntnisse ... reiner Marketing-Schmäh ..." Gerade selbst ernannte Qualitätsmedien tun sich schwer, im Einklang mit der "Masse" zu schreiben. Sie gefallen sich darin, konsequent gegen den Strom zu schwimmen. Darum bleiben sie, was sie sind: reichweitenschwach, irrelevant. Ein bedeutender Herausgeber eines Boulevard-Blattes hingegen hat seine Fehleinschätzung gerade noch erkannt und eine Entschuldigung samt 8-Seiten-Bildstrecke nachgereicht. Man hat's also nicht leicht als Österreicher, im Inland anerkannt zu werden. Um es einfach auszudrücken: Ist es wirklich so schwer, die weltweit beachtete Leistung (welche auch immer) eines Österreichers voll und ganz zu würdigen? Der Mann hat Milliarden Menschen fasziniert und nicht nur seinem Promotor Mateschitz genützt, sondern auch unserem Land. Wen haben wir denn schon in unserem kleinen Österreich, der unser Image bis hinauf ins All aufpoliert?

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