Sonntag, 30. Juni 2013

Stronach - Der alte Mann und das marode Land, Teil 2

Die Pressestunde mit Frank Stronach hat einmal mehr gezeigt, wie das politische Establishment mit einem verdienten Österreicher umgeht: Windige Journalisten (Kurier-Raiffeisen-Brandstätter, ORF-Dittlbacher) können es nicht lassen, dem großen alten Mann ans Bein zu pinkeln, machen sich (aus der Deckung ihrer Funktion) hinterfotzig über ihn lustig, fragen ihn immer wieder nach irrelevanten Details, machen ihn mit ihren bösartig-dummen Fragen nervös, versuchen Widersprüche in seinem Programm aufzudecken, obwohl er selbst lupenreines Programm genug ist, schimpfen ihn Steuerflüchtling. Natürlich findet Weltbürger Stronach, der zu lange im englischsprachigen Ausland gelebt hat, nicht immer die richtigen (deutschen) Worte, um die gemeinen Attacken treffsicher abzuwehren. Dennoch: "Das System" beginnt langsam zu realisieren, dass eine neue Ära angebrochen ist. Der starre Parteien- und Funktionärsstaat mit seiner hoch entwickelten Freunderlwirtschaft gerät ins Wanken. Klar, dass die etablierten Machtstrukturen hilflos und daher untergriffig reagieren. Statt positiv zu sagen: Hoffentlich kann der Österreich- und Weltverbesserer halten, was er verspricht. Statt diesem Idealisten alles Gute zu wünschen, wünschen sie ihm alles Schlechte...

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