Montag, 19. August 2013

Ägypten: Wir Europäer sollten dem Militär danken

"Al-Kaida-Anschläge auf Schnellzüge? Terrorwarnung für Europa. Das Terrornetzwerk Al-Kaida plant angeblich Anschläge auf europäische Schnellzüge. Das geht aus einem Telefonat hervor, das der US-Geheimdienst NSA abgehört haben soll..." So oder ähnlich konnte man es Medien entnehmen.

Der Islam in seinen verschiedenen Ausprägungen ist - siehe Meldung oben - per Saldo eine Religion der Gewalt, wobei festzuhalten ist, dass die Sanftmütigen niemals gegen die Untaten der Terror-Fraktion auf die Straße gehen würden. Das tun sie nur - weltweit vereint - gegen mehr oder weniger harmlose Karikaturen in liberalen Medien.

Wenn sich jetzt die "zivilisierte" Welt über das harte Vorgehen des Militärs in Ägypten aufregt, zeigt das nur die Ohnmacht der "Rechtschaffenden" gegenüber Ereignissen wie sie vorher schon in Syrien und anderswo stattgefunden haben. Wer sich routinemäßig - wie der österreichische Außenminister Spindelegger - aufregt, geht davon aus, dass er damit seiner Pflicht als aufrechter Demokrat genüge getan hat. "Der 'Arabische Frühling' darf nicht abgewürgt werden! Der Weg zur Demokratie darf nicht von einer Militärdiktatur unterbrochen werden." Man vergisst dabei allzu gerne, dass das Eingreifen des Militärs eine Art Notbremse gegen das Entstehen eines Gottesstaates Ägypten war. Und das will danach auch niemand gewollt haben...

Der Versuch, die (demokratischen) Werte des Westens einfach in den islamischen Einflussbereich implementieren zu wollen, muss scheitern. Es ist naiv zu glauben, dass es machbar ist, wilde Horden auf einer unteren Zivilisationsstufe (dokumentiert in Bildberichten aus Ägypten) kurzfristig in ein demokratisches System nach westlichen Standards überführen zu können...

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