Donnerstag, 26. Dezember 2013

Maria(Vassilakou)hilfer Straße: Wiener Debakel in Grün

Mahü: Nicht zu Ende gedacht…


Ein Bild aus besseren Tagen: 2012
(GuentherZ)


Vor Monaten war die Wiener Welt noch weitgehend in Ordnung: Es gab eine große Geschäftsstraße mit Fußgängerzone und – alternativ - eine ohne. In der besonders breiten Mariahilfer Straße war genug Platz für Autos UND Fußgänger. Die mit Auto wussten, wo sie einkaufen, die ohne auch. Dann wollte sich die Grüne Griechin überhastet ein Fuzo-Denkmal setzen, noch vor der Nationalratswahl. Das ist, wie wir alle wissen, gründlich in den Slip gegangen. Seither wird - um viel Geld - an der Mahü herumgebastelt. Zurück an den Start wäre das einzig Richtige gewesen. Dann in Ruhe entscheiden, ob ja oder nein.

Jetzt liest man von ersten Geschäften, die nach Jahrzehnten mangels Kunden aufgeben müssen. Vassilakou und ihre Co-Phantasten haben ihren Plan nicht zu Ende gedacht. Sie haben beispielsweise nicht bedacht, dass Autofahrer Chaos-Situationen großräumig ausweichen, gerade dann, wenn rigoros gestraft wird. Bis heute kennt sich niemand wirklich aus. Die 13A-Kunden wissen nie genau, wo der Bus jetzt wirklich fährt, ob er die Mahü quert oder nicht. „Ist meine Haltestelle noch aktuell?“ Die Navis der Autos sind natürlich auch ratlos und lenken die Fahrer auf direktem Weg ins Strafmandat.

Dass die Grünen nicht gerade über ausgeprägtes kaufmännisches Denken verfügen, ist bekannt. Sie kalkulieren auch eher simpel. Zwei Beispiele: Das Jahr hat 365 Tage, also muss eine Jahreskarte der Wiener Linien 365 Euro kosten! Dass die Wiener Linien wegen so einer populistischen Rechnung an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen könnten, wird nicht bedacht. Gut möglich, dass es bei der Kalkulation der verlangten Höchstmieten so gelaufen ist: Die Woche hat 7 Tage, also muss Wohnraum 7 Euro pro Quadratmeter kosten.

Und Rot schaut zu. Jetzt will man aber gemeinsam retten, was nicht mehr zu retten ist. Eine listige Bürgerbefragung soll pro Fuzo ausgehen. Die Fragen stehen fest und sind o. k., aber die Zielgruppe ist nicht die ganze Stadt, der ja die Mahü gehört, sondern nur die Anrainerbezirke 6 und 7. Der gemeine Hintergedanke der linken Aktion: Wer in der Nähe wohnt und kein Auto braucht, wird für die Fuzo stimmen. Dass die Unternehmen der Region nicht stimmberechtigt sind, ist zudem ein typisch rot-grüner Schachzug.

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