Montag, 2. Juni 2014

Österreichisches Deutsch: Claus Pándi lobt Heinisch-Hosek für Initiative

Wenn Krone-Innenpolitik-Chef Claus Pándi in seinem Kommentar "Ein Denkmal für Ministerin Gabriele Heinisch-Hosek" errichtet (2. Juni 2014), kann man - so wie viele andere - nur den Kopf schütteln. Darf ein Redakteur in seiner Position in bester Platzierung (Seite 2 außen) so einen Schmarren verzapfen? Der Mann (mit familiärer Nähe zum Bundeskanzler - siehe unten) hebt die Ministerin in den Himmel, weil sie ein Wörterbuch für "(Österreichisches) Deutsch" herausbringt und als Unterrichtsbehelf verteilen lässt. Die Schüler sollen statt 'Tomate' 'Paradeiser', statt 'Kartoffeln' nur noch 'Erdäpfel' sagen... Und das in einer Zeit, in der ein hoher Prozentsatz der Österreicher weder österreichisches Deutsch noch "deutschländisches Deutsch" beherrscht. Mit der zunehmenden "Verenglischung" der Sprache hat die linke, deutschfeindliche Ministerin offenbar kein Problem. In seiner Familie hat Pándi bereits mit dem Deutsch-Deutschen aufgeräumt: "Unter Androhung schwerer Strafen (mehrwöchiges Mehlspeisverbot) ist es mir gelungen, meiner Tochter die Verwendung des Wortes 'lecker' auszutreiben..." Auch andere "scheußliche Worte" wie `Tüte' statt 'Sackerl' oder 'mal' statt 'einmal' will er daheim nicht mehr hören. Und so geht es über zwei Spalten hinweg!

Wer bremst diesen Mann, der Hundertausende Krone-Leser verärgert?
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Linke Seilschaften: Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) tut wirklich alles, um in der Öffentlichkeit das Bild intensiver Freunderlwirtschaft zu verstärken. So hat sich im Bundeskanzleramt nicht nur die Frau des Krone-Innenpolitikchefs Claus Pandi, Angelika Feigl, einen Posten gesichert (sie arbeitet inzwischen im Kabinett von Minister ​Ostermayer), sondern nun auch der Finanzsprecher der SPÖ, Kai Jan Krainer, der im Kabinett des Kanzlers als Sonderberater geführt wird." Mehr:

http://www.unzensuriert.at/Tags/Claus-Pandi

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