Montag, 2. Februar 2015

WKR-Ball/PEGIDA: Schuld sind immer die Rechten

Linksextreme Schuldumkehr

Bei der WKR-Berichterstattung fällt auf, dass nicht nur der ORF vor den dramatischen Folgen des Balles warnte, als ob der Ball an den Problemen schuld wäre. Bei der medialen Ankündigung des ersten PEGIDA-"Spazierganges" in Wien die gleiche Strategie: Die hohen Kosten für den Polizeieinsatz haben nicht die 3000 linken Gegendemonstranten zu verantworten, sondern die paar Hundert engagierten Bürger gegen die Islamisierung Europas. Kein Wort von den gewaltbereiten linksextremen Chaoten, die von tausenden Polizisten kaum unter Kontrolle gebracht werden können. Beim Rotfunk wenig überraschend, aber dass Print-Medien ähnlich tendenziös informieren? Schlagzeilen wie "Verwüstete Geschäfte bei Ball", "Erste Hilfe für die WKR-Opfer" lassen den Eindruck entstehen, dass der Ball der Täter ist! "Ganz friedlich wird der Ball nicht enden", zweideutelt eine Bildunterschrift... "PEGIDA von Nazis unterwandert", heißt es wieder wo anders. Faire Berichterstattung schaut anders aus. Wo bleiben zum Beispiel Kommentare, die darauf hinweisen, dass es praktisch keine rechten Demos gegen Links gibt? Bei den Linken (Rot-Grün) hat nur eins Tradition - wir erinnern uns an die oft von Gewalt begleiteten Aufmärsche gegen den Opernball, gegen eine rechte Regierungsbeteiligung (Donnerstag-Demos), einfach gegen alles, was Recht(s) ist. Aber dieses stereotype Um-sich-Schlagen beginnt schön langsam innerhalb der Sozis Streit zu entfachen. Die Landeshauptleute Voves und Niessl haben die Integrationsproblematik erkannt und bewegen sich in ihrer Rhetorik - getrieben von der öffentlichen Meinung - Richtung Rechts. Verständlich, dass das g'standenen Roten wie dem Wiener Bürgermeister im Vorwahlkampf sauer aufstößt. Klarstellung: Natürlich gibt es in der FPÖ einen rechten Rand, so wie es auch in der SPÖ Marxisten, Kommunisten, Autonome (Schwarzer Block), militante Hausbesetzer usw. gibt.

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