Sonntag, 20. September 2015

"Flüchtlinge" 2015: EU hat auf ganzer Linie versagt

Wenn die EU den Ernst einer Situation checkt, ist es meist zu spät. Die EU hat Griechenland vertraut, als es darum ging, die Griechen in die Gemeinschaft aufzunehmen. Die Griechen haben sich mit falschen Wirtschaftsdaten den Beitritt erschlichen. Die EU hat Milliarden in ein marodes Land gesteckt, immer und immer wieder, auch als jeder vernünftig denkende Mensch wusste, dass dieses Land ein Fass ohne Boden ist. Man hat den Griechen geglaubt, dass sie in der Lage sein würden, ihre EU-Außengrenze zu schützen, man hat ihnen im guten Glauben an die Schengen-Regeln darauf vertraut, dass Griechenland im Falle des Falles  konsequent und stark genug sein würde, die Tür in die EU für Flüchtlinge kontrolliert zu öffnen und für Einwanderer selektiv dicht zu machen. Jedem vernünftig denkenden Mensch war immer schon klar, dass die EU-Regelung betreffend die Schengen-Grenzen ein kapitaler Fehler ist. Wenn man die Binnengrenzen beseitigt, muss man die gemeinsamen Außengrenzen auch GEMEINSAM absichern. So eine Aufgabe kann man nicht einem einzelnen Land aufbürden, nur weil es außen liegt...

Jetzt ist die Katastrophe schlimmsten Ausmaßes eingetreten. Ein Flüchtlingsstrom aus Nah- und Mittelost hat die schwachen Barrieren weggespült und überschwemmt ganz Europa. Es sind kaum direkte Kriegsflüchtlinge, sondern vor allem Menschen, die aus Lagern fliehen, weil sie dort nicht dem Tod durch Bomben ausgesetzt waren, sondern dem Hungertod. Hunderttausende haben sich auf den Weg gemacht, um ins gelobte Europa zu gelangen. Der Zustrom wurde noch durch falsche Signale massiv erhöht.



Im Zeitalter der Smartphones haben sich derartige Botschaften
rasch bis in die Flüchtlingslager verbreitet.

Wenn es die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkl via Selfie mit Flüchtlingen praktisch zeitgleich bis in die großen türkischen und libanesischen Zeltstädte schafft, wenn ein Wiener Bürgermeister und ein Kardinal zusammen mit Flüchtlingen Tischfußball spielen, Wenn auf den Bahnhöfen mehr Hilfsgüter einlangen als verkraftbar sind (es gab Aufrufe, nichts mehr zu bringen), wenn tausendfach die Einladung "Welcome Refugees" transportiert wurde, darf man sich nicht wundern, dass nach einer ersten Fluchtwelle ein Run entstand: Jetzt oder nie - die Tür steht weit offen. Merkl extrem: Alles Syrer bekommen Asyl!

Und es stellte sich bald heraus, dass der besondere Typ von "Kriegsflüchtlingen" mehrheitlich über syrische Pässe verfügt, auch wenn sie aus dem nahen Balkan anreisen. Solche Pässe sind problemlos ab 100 Euro zu haben. Dazu kommt noch, dass die überwiegende Mehrheit der Flüchtlinge nicht damit zufrieden waren und sind, wenn sie in Sicherheit sind. Sie wollen praktisch alle nach "Germany", verweigern die EU-konforme Registrierung in den Ländern bis dorthin... Die EU-Regel (Dublin), dass Flüchtlinge sich beim Eintritt in die EU registrieren lassen müssen, wurde praktisch außer Kraft gesetzt, Länder wie Ungarn, die sich dagegen stemmten, wurden diffamiert.

Die Medien trifft auch eine Mitschuld an dem Debakel: Sie transportieren erschütternde Schicksale, belegt durch Bilder, die ans Herz gehen. Sie geben Flüchtlingsschicksale 1:1 wieder, ohne zu bedenken, dass viele davon erfunden sind, oft sogar von den Schleppern als Serviceleistung mitgeliefert wurden. Niemand kommt auf die Idee, ein Flüchtlingsmutter zu verurteilen, die mit einem 2 Monate alten Baby unterwegs ist.

Die Geschichte ließe sich (zum Beispiel mit dem Flüchtlingsstrom aus Nordafrika) schier endlos fortsetzen. Wer über einen positiven Asylbescheid verfügt, kann die Familie nachholen (Familienzusammenführung). Das heißt, dass an jedem erfolgreichen Asylwerber unter Umständen eine ganz Familie hängt.

Aber das alles ist nichts im Vergleich zu dem, was noch auf uns in Europa zukommt. In den völlig unkontrollierten Zustrom von vorwiegend muslimischen Fremden haben sich natürlich auch Extremisten und andere kriminelle Elemente gemischt. Die eminente Gefahr, die davon ausgeht, dürfte alles übersteigen, was wir uns derzeit vorstellen können...



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