Montag, 26. Oktober 2015

ORF kein verlässlicher Nachrichtensender

Der Staatsfunk dient den Interessen der Mächtigen

An den Tagen vor der Wiener Wahl wurde kaum noch von der angespannten Flüchtlingssituation berichtet, wusste man doch in der devoten Chefetage des ORF, dass dieses Thema insbesondere von Links unerwünscht ist, weil es FP-Strache hilft. Insbesondere Wien heute brachte hemmungslos fast ausschließlich positive Themen aus der "lebenswertesten" Stadt. Wer auf die Privaten umstieg, wurde mit dem tatsächlichen Geschehen konfrontiert. Nach der Wahl kehrte der ORF dann wieder zu einer weitgehend normalen Berichterstattung zurück, freilich ohne die Ausländerproblematik angemessen zu behandeln. Über Verbrechen aus diesem Bereich, die die Polizei nur sehr eingeschränkt weiter gibt, informiert ohnehin nur der Print-Sektor. Die Kronen-Zeitung hält sich dabei nicht an die Empfehlung des Presserates, nicht auf die Identität des Verbrechers hinzuweisen, wenn es sich um einen Migranten handelt. Die Krone hat auch als einzige Zeitung darauf hingewiesen, dass "Flüchtlingszüge" nicht gleich wieder eingesetzt werden können, weil sie davor erst gründlich gereinigt und repariert werden müssen. U. a. seien Fenster herausgetreten worden. Nirgends liest man, dass Busse und Taxis verdreckt und beschädigt werden. Mehr und mehr private Anbieter verzichten inzwischen auf diese Art von "Geschäft". Und das obwohl viele Flüchtlinge (die "Ärmsten der Armen") genug Geld hätten, um an ihr Ziel zu kommen: Spielfeld - Graz Hbf 85 Euro, Spielfeld - Salzburg um die 700 Euro...

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