Zeitungen zeigen, wie es ginge
Und wieder einmal waren die Geschäfte drei lange Tage geschlossen. Insbesondere wegen der dramatischen Flüchtlingssituation sollten wir bedenken: Noch nie mussten so viele Menschen in unserem Land hungern, sich stundenlang anstellen, um dann zu wenig zu bekommen. Und deshalb sollten gerade an kirchlichen Feiertagen die Geschäfte – zumindest beschränkt – offen sein, damit weniger Lebensmittel aussortiert und weggeworfen werden müssen. Wo anders ist das längst verboten. Auch die Medien sind gefordert, an einem Umdenken mitzuwirken
Wenn es nach der Gewerkschaft ginge, hätten wir heute noch keinen offenen Samstag-Nachmittag bis 18 Uhr. Der "Krieg" damals erinnert an das Gemetzel um die Sonn- und Feiertagsöffnung heute. Was dabei meist nicht bedacht wird: An die 200.000 Tonnen genießbare Lebensmittel im Wert von Hunderten Millionen landen Jahr für Jahr auf dem Müll. Man kann das nicht ganz abstellen. Was aber durchaus geändert werden könnte, ist das massenhafte Vernichten von Lebensmitteln durch den Handel. Gerade wenn die Geschäfte zwei oder drei Tage geschlossen sind, kommt es zu einer katastrophalen Vernichtungsorgie von Werten, die ganze Städte ein Jahr lang ernähren könnten. An diesen Schließtagen laufen so viele beschränkt haltbare Lebensmittel ab, wie das sonst während des Jahres kaum der Fall ist. Nach einem langen Feiertagswochenende müssen die Regale schließlich wieder voll sein mit frischer Ware. Was fällt der Kirche dazu ein, die ja für die totale Sonn- und Feiertagsschließung hauptverantwortlich ist? Nichts. Den mitverantwortlichen (christlichen) Gewerkschaftern und der Wirtschaftskammer (!) sei gesagt: Personal dafür gäbe es genug. Es gibt eine unglaubliche Nachfrage nach 200-%-Feiertagsjobs. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Spendenaufrufe durch fromme Bettler wie die Caritas sind natürlich bequemer als selbst ganz konkret etwas zu tun.
Also tun wir (endlich) etwas! Von heute auf morgen kann etwas geschehen. Wenn alle zusammen helfen, ist das Unmögliche doch möglich. Beispiel: Ich würde mich - wie viele andere auch - kostenlos in ein Geschäft stellen, über die Schließtage ablaufende Waren aussortieren und verteilen... Besondere Zeiten verlangen besondere Initiativen! Worauf warten wir noch??? Müssen die Touristenströme notgedrungen an geschlossenen Geschäften vorbei ziehen? Sind wir so reich, dass wir diese Millionen nicht brauchen?
P.S.: Oder wie wäre es mit einer Lösung, wie sie die großen Zeitungen aktuell praktizierten? Am 25.12. gab es selbstverständlich die Feiertagszeitung, am darauf folgenden zweiten Feiertag keine und dann am Sonntag wieder die Sonntagszeitung.
Und wieder einmal waren die Geschäfte drei lange Tage geschlossen. Insbesondere wegen der dramatischen Flüchtlingssituation sollten wir bedenken: Noch nie mussten so viele Menschen in unserem Land hungern, sich stundenlang anstellen, um dann zu wenig zu bekommen. Und deshalb sollten gerade an kirchlichen Feiertagen die Geschäfte – zumindest beschränkt – offen sein, damit weniger Lebensmittel aussortiert und weggeworfen werden müssen. Wo anders ist das längst verboten. Auch die Medien sind gefordert, an einem Umdenken mitzuwirken
Wenn es nach der Gewerkschaft ginge, hätten wir heute noch keinen offenen Samstag-Nachmittag bis 18 Uhr. Der "Krieg" damals erinnert an das Gemetzel um die Sonn- und Feiertagsöffnung heute. Was dabei meist nicht bedacht wird: An die 200.000 Tonnen genießbare Lebensmittel im Wert von Hunderten Millionen landen Jahr für Jahr auf dem Müll. Man kann das nicht ganz abstellen. Was aber durchaus geändert werden könnte, ist das massenhafte Vernichten von Lebensmitteln durch den Handel. Gerade wenn die Geschäfte zwei oder drei Tage geschlossen sind, kommt es zu einer katastrophalen Vernichtungsorgie von Werten, die ganze Städte ein Jahr lang ernähren könnten. An diesen Schließtagen laufen so viele beschränkt haltbare Lebensmittel ab, wie das sonst während des Jahres kaum der Fall ist. Nach einem langen Feiertagswochenende müssen die Regale schließlich wieder voll sein mit frischer Ware. Was fällt der Kirche dazu ein, die ja für die totale Sonn- und Feiertagsschließung hauptverantwortlich ist? Nichts. Den mitverantwortlichen (christlichen) Gewerkschaftern und der Wirtschaftskammer (!) sei gesagt: Personal dafür gäbe es genug. Es gibt eine unglaubliche Nachfrage nach 200-%-Feiertagsjobs. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Spendenaufrufe durch fromme Bettler wie die Caritas sind natürlich bequemer als selbst ganz konkret etwas zu tun.
Also tun wir (endlich) etwas! Von heute auf morgen kann etwas geschehen. Wenn alle zusammen helfen, ist das Unmögliche doch möglich. Beispiel: Ich würde mich - wie viele andere auch - kostenlos in ein Geschäft stellen, über die Schließtage ablaufende Waren aussortieren und verteilen... Besondere Zeiten verlangen besondere Initiativen! Worauf warten wir noch??? Müssen die Touristenströme notgedrungen an geschlossenen Geschäften vorbei ziehen? Sind wir so reich, dass wir diese Millionen nicht brauchen?
P.S.: Oder wie wäre es mit einer Lösung, wie sie die großen Zeitungen aktuell praktizierten? Am 25.12. gab es selbstverständlich die Feiertagszeitung, am darauf folgenden zweiten Feiertag keine und dann am Sonntag wieder die Sonntagszeitung.
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