Die Medien haben die heurige Grippewelle mit Horrorzahlen begleitet. Da war die Rede von Zehntausenden Neuerkrankungen, von tausend Toten, die es wohl - wie jedes Jahr - geben würde. Gute Ratschläge zur Abwehr durften auch nicht fehlen: Impfen lassen, Hände waschen, auf die Hygiene insgesamt achten, Menschen-Ansammlungen vermeiden, nicht die Hand geben... Merkwürdig: In den Massen-Flüchtlingslagern, wo Menschen dicht an dicht auf dem Boden liegen, müsste die Grippewelle demnach besonders arg gewütet haben - aber gelesen hat man nichts darüber. Offenbar sind die geschwächten, traumatisierten Not-Migranten mit Immunsystemen ausgestattet, von denen wir Europäer nur träumen können.
Grippe macht Jagd auf Menschen mittleren Alters
Virusstamm A(H1N1)pdm09 dominant - Zenit in zwei bis drei Wochen
Braunschweig (pte/25.02.2016/06:10) Der Höhepunkt der aktuellen Grippe-Saison ist erst in zwei bis drei Wochen - und trifft vor allem Menschen mittleren Alters. Zu diesem Schluss kommen Forscher am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) http://helmholtz-hzi.de in ihrer neuesten Prognose. Wie schlimm die Grippewelle in diesem Jahr letztlich ausfallen wird und ob der Höhepunkt wirklich wie erwartet auftritt, lässt sich hingegen noch nicht sagen.
15- bis 59-Jährige im Visier
Einen entscheidenden Unterschied zu vergangenen Grippewellen gibt es allerdings, denn die Grippe trifft 2016 eine Bevölkerungsgruppe besonders schlimm, die normalerweise kaum unter ihr zu leiden hat. "Die aktuelle Grippewelle trifft nach ersten Erkenntnissen Menschen mittlerer Altersgruppen, also Menschen zwischen 15 und 59 Jahren, häufiger und schwerer, als bei Grippewellen, die von anderen Virusstämmen dominiert werden. Normalerweise sind vor allem Kinder und ältere Menschen, also Menschen mit einem noch nicht ausgereiften oder bereits geschwächten Immunsystem, betroffen", sagt Gérard Krause, Leiter der Abteilung Epidemiologie am HZI.
Virusstamm A(H1N1)pdm09 dominant - Zenit in zwei bis drei Wochen
Braunschweig (pte/25.02.2016/06:10) Der Höhepunkt der aktuellen Grippe-Saison ist erst in zwei bis drei Wochen - und trifft vor allem Menschen mittleren Alters. Zu diesem Schluss kommen Forscher am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) http://helmholtz-hzi.de in ihrer neuesten Prognose. Wie schlimm die Grippewelle in diesem Jahr letztlich ausfallen wird und ob der Höhepunkt wirklich wie erwartet auftritt, lässt sich hingegen noch nicht sagen.
15- bis 59-Jährige im Visier
Einen entscheidenden Unterschied zu vergangenen Grippewellen gibt es allerdings, denn die Grippe trifft 2016 eine Bevölkerungsgruppe besonders schlimm, die normalerweise kaum unter ihr zu leiden hat. "Die aktuelle Grippewelle trifft nach ersten Erkenntnissen Menschen mittlerer Altersgruppen, also Menschen zwischen 15 und 59 Jahren, häufiger und schwerer, als bei Grippewellen, die von anderen Virusstämmen dominiert werden. Normalerweise sind vor allem Kinder und ältere Menschen, also Menschen mit einem noch nicht ausgereiften oder bereits geschwächten Immunsystem, betroffen", sagt Gérard Krause, Leiter der Abteilung Epidemiologie am HZI.
(Textauszug)
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