Donnerstag, 28. April 2016

"Notstand" ist ein hässliches Wort - aber wie soll man es nennen, wenn der Staat nicht mehr in der Lage ist, die öffentliche Ordnung aufrecht zu erhalten


Wohin mit den tausenden Straftätern und Illegalen (ohne Papiere), die - wegen Personalmangel - nur nach und nach aufgegriffen werden? Die Gefängnisse sind übervoll, Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte sind total überfordert. Dazu kommen das höchste Budgetdefizit und die höchste Arbeitslosigkeit aller Zeiten, die Bildungsmisere, die steigenden Kosten im Pflege- und Gesundheitsbereich, die völlig ungelöste Integrationsproblematik... Und das alles ist erst der Anfang...

Wien wird zum Zentrum

der Bandenkriege

Praterstern, Millennium City und Gürtel: Hier muss die Polizei durchgreifen.

Die Gewalt durch kriminelle Banden von jugendlichen Flüchtlingen und Zuwanderern reißt nicht ab. Die jüngsten Vorfälle: Eine Massenschlägerei unter Algeriern, bei der auch Eisenrohre zum Einsatz kamen, auf dem Handelskai bei der Millennium City (Brigittenau) - ÖSTERREICH hat berichtet - und eine weitere Massen-Prügelei auf dem Lerchenfelder Gürtel (Neubau) nahe der Lugner City.

Was der Bevölkerung und den lokalen Politikern die Sorgenfalten ins Gesicht treibt: Die Vorfälle werden immer gewalttätiger und sie konzentrieren sich auf belebte Orte. Vor allem drei Hotspots haben in den vergangenen Wochen Negativschlagzeilen gemacht: der Bahnhof Praterstern, der Bereich um die Millennium City und die U 6-Stationen am Gürtel.

Millennium City als Tschetschenen-Revier

Das Shopping- und Eventcenter galt in den vergangenen Monaten als tschetschenisches Revier. Dort patrouillierten selbsternannte "Sittenwächter", die nun in Haft sind. Im März gab es eine afghanische "Invasion": 50 Afghanen gingen mit Messern und Fäusten auf etwa zehn Tschetschenen los. Seither herrscht kalter Friede zwischen den beiden Ethnien.

100 Polizisten sollen den Praterstern sichern
Nach einer Reihe von brutalen Gewaltdelikten und Sex-Attacken hat die Polizei am Praterstern eine "Aktion scharf" ausgerufen: 100 Beamte sollen den Verkehrsknotenpunkt sicherer machen. Erst in der Vorwoche schockte die brutale Vergewaltigung einer türkischen Studentin (21) durch drei Afghanen (16,16 und 17). Die Polizei konnte dank ihrer Präsenz die Täter rasch fassen.

Gürtel als Brennpunkt der Drogenszene
Vor allem im Bereich Westbahnhof und Lugner City wird offen auf der Straße gedealt. Dort tragen nord- und schwarzafrikanische Dealer ihre Streitigkeiten aus. Die Polizei schlug Alarm, weil ein verunglücktes Gesetz die Festnahme der Dealer erschwerte. Das Gesetz wird nun repariert.


(ÖSTERREICH - fuw)

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