Mittwoch, 11. Mai 2016

Polizei in Österreich: Streit schlichten, nachlaufen, nur nicht durchgreifen...


Kein Respekt vor der Polizei. Es hat sich längst herumgesprochen, dass von unseren Softis keine Gefahr ausgeht. Sie dürfen ja praktisch keinen Gebrauch von der Schusswaffe machen, müssen mit den Kriminellen raufen, ihnen nachlaufen, sie einfach vertreiben. Eine Verhaftung (aller Beteiligten) soll vermieden werden, weil die Gefängnisse voll sind...

Alko-Mob kreiste Polizisten ein

Nicht nur Frauen und Passanten, auch Polizisten werden am Praterstern bedroht.

Neuerlicher Großeinsatz Sonntagabend für die Wiener Polizei am mittlerweile berühmt berüchtigten Bahnhof Praterstern in der Wiener Leopoldstadt.

Zwei Polizisten wollten gegen 20 Uhr eine Rauferei schlichten, als sie plötzlich von rund 40 bis 50 augenscheinlich stark betrunkenen Personen eingekreist und zudem auch wüst beschimpft wurden.

„Die zwei Beamten haben sofort Unterstützung angefordert“, sagte Polizeisprecher Christoph Pölzl. Als die Sondereinheit Wega und Hundestaffeln eintrafen, ließ sich der Alko-Mob beruhigen. Allerdings nur so lange, bis die Cops einen 33-Jährigen festnahmen.

37-Jähriger versuchte,­ ­Bekannten zu "befreien"

Während der Mann abgeführt wurde, rastete ein Bekannter (37) des Festgenommenen aus. Er lief den Beamten nach, schlug einem Polizisten von hinten auf die Schulter und versuchte, den 33-Jährigen zu befreien.

Daraufhin wurde auch der 37-Jährige, der sich heftig wehrte, festgenommen. In der Zelle randalierte der Pole bis in der Früh weiter, biss sich aber an der robusten Stahltüre die Zähne aus.


(oe24.at)

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