Freitag, 22. Juli 2016
Anklage gegen Grasser & Co fix
Nur ein Teilaspekt: Paradoxon "Unschuldsvermutung"
Was immer Grasser & Co. auch verbrochen haben: Es gibt ja nur eine "Schuldvermutung". Wenn es wirklich eine "Unschuldsvermutung" gäbe, wie es immer so schön heißt, müsste ja nicht seit sieben (!) Jahren ermittelt werden. Jetzt ist also die 800-Seiten-Anklageschrift fertig, und es drohen - neben hohen Geldstrafen - bis zu 10 Jahre Haft! Die österreichische Justiz hat also sieben Jahre mit Kerker gedroht, ganze Existenzen zerstört, psychisch vernichtet. Die AK stereotyp dazu: Gerechtigkeit muss sein. - Gut, der angeblich angerichtete Schaden geht in die Millionen, aber das ist nichts gegen die vielen Milliarden, die unfähige Politiker aus Steuergeldern vernichtet haben, bestens dokumentiert in schier endlosen Listen von Skandalen, zuletzt mit dem hässlichen Namen "Hypo". Auch einem teuren Untersuchungsausschuss ist es nicht gelungen, Licht in das Dunkel dieser Mega-Geld-Verschwendung zu bringen. Bis heute wurden nur Schuldvermutungen - pardon - Unschuldsvermutungen geäußert. Keine Anklagen, keine wie immer gearteten Konsequenzen, rein gar nichts...
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