Donnerstag, 1. September 2016

Mindestsicherung: Wer arbeitet ist blöd...

Nur noch die Linken sind davon überzeugt, dass alle Arbeitslosen und Asylberechtigte so bedauernswert sind. Und dazu erhalten Sie einfacher die Staatsbürgerschaft als legal Eingereiste.

Asylberechtigte werden nach sechs Jahren eingebürgert « DiePresse ...

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10.04.2016 - Fremde haben in Österreich laut Gesetz das Recht, Staatsbürger zu werden. Im Jahr 2015 wurden auf diese Weise 4455 neue Österreicher ...

03:10, 31.08.2016 Home -News -Österreich -Niederösterreich

AMS-"Stammkunde" packt aus:

"Wer 38 Stunden arbeitet,

ist blöd"



Markus F.: "Kein Ansporn zum Arbeiten" (Foto: Fritz Schaler)

Markus F. schuftete jahrelang hart. Erst als Fleischer, dann als Arbeiter. Am Monatsende blieben dennoch kaum mehr als 1.100 Euro über. Nun hat er einen Mini-Job, AMS-Geld und lebt besser denn je.

"Wer in Österreich noch arbeitet, ist dumm", weiß man am Stammtisch und im Web längst. "Heute" fand einen Niederösterreicher, der genau das offen ausspricht – und Systemkritik übt. Markus F. (29/Name geändert, aus Angst, vor Repressalien auf einem veränderten Foto): "In diesem Land gibt es einfach keinen Ansporn mehr, einer regelmäßigen Tätigkeit nachzugehen. Ganz im Gegenteil: Ich selbst wäre dumm, wenn ich das machen würde."
Finden Sie das Arbeitslosengeld in Österreich zu hoch?

Ja, wer nicht arbeitet, sollte weniger vom Staat bekommen.

Nein, die Ansichten des Finanzministers sind realitätsfremd. Wie bitte? Markus F. hat nach der Schule eine Fleischer-Lehre absolviert und später einen Job als Bestatter angenommen. Vor zwei Jahren dann hat er seine Ambitionen auf 40-Stunden-Arbeit begraben: "Früher schuftete ich wie verrückt und bekam am Monatsende etwa 1.100 Euro heraus. Heute jobbe ich ein bisschen und habe mehr Geld als zuvor." Wie er das anstellt? "Keine Urlaube, Einkauf ausschließlich beim Diskonter." Dazu: Notstandsbeihilfe des AMS (800 Euro), Mietzuschuss (270 Euro), Gehalt als geringfügig Angestellter (415 Euro) und ein paar Hundert Euro aus Pfuschertätigkeiten.

"Noch dazu bin ich von der GIS und der Rezeptgebühr befreit." Was der dreifache Vater tun muss? "Regelmäßig zum AMS tingeln und mich hie und da bei Betrieben vorstellen. Doch die wollen eh nur billige Leiharbeiter."

Skurril: Seine Frau hatte einen "super Job" (1.200 Euro Gehalt), musste diesen aber kündigen: "Es ging sich einfach nicht mehr aus, weil sie uns sofort den Mietzuschuss strichen", so Markus F..






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