Tatsächlich: SPÖ stürzt weiter ab
Die SPÖ stürzt in der Wählergunst ab, wenn man einer Umfrage von
Karmasin Motivforschung für das "profil" glaubt. Demnach verliert die
Kanzlerpartei gegenüber dem Vormonat zwei Prozentpunkte und liegt mit 25 Prozent
nur noch knapp auf Platz eins. Unmittelbar dahinter folgen ÖVP und FPÖ, die seit
der letzten Umfrage jeweils einen Prozentpunkt zulegen, mit 23 beziehungsweise
22 Prozent.
Die Grünen würden bei Nationalratswahlen derzeit 15 Prozent holen. Das Team
Stronach legt im Vergleich zum Vormonat einen Prozentpunkt zu und käme auf zehn.
Das BZÖ würde mit zwei Prozent den Wiedereinzug in den Nationalrat
verpassen.
Die SPÖ selbst glaubt nicht an einen Rückfall in der Wählergunst. Eine
Ifes-Umfrage im Auftrag der Partei hat nämlich ergeben, dass die
Sozialdemomkraten weiter auf 29 Prozent stünden. Die ÖVP käme in dieser
Untersuchung auf 25 Prozent. Platz drei ginge an die Grünen mit 14 noch vor den
Freiheitlichen mit elf. Für das "Team Stronach" wurden sechs Prozent ermittelt,
das BZÖ müsste sich mit einem Prozent begnügen. 14 Prozent waren unentschlossen
bzw. machten keine Angaben.
Laut dem SP-nahen Meinungsforschungsinstitut liegt SPÖ-Chef Werner Faymann
auch in der Kanzlerfrage mit 25 Prozent deutlich in Führung, VP-Chef Michael
Spindelegger käme da auf 18 Prozent, FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache wäre mit
sieben Prozent noch hinter Frank Stronach (12) und Grünen-Bundessprecherin Eva
Glawischnig (elf Prozent).
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